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Hautschutz

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Allgemeine Anmerkung zum Modul

Einstieg

unsere Didaktik

Gesunde Haut bei der Arbeit schützen

Gesunde Hände und Haut sind Ihr wichtigstes Werkzeug bei der täglichen Arbeit und müssen vor schädlichen Einflüssen geschützt werden. Gefahren durch Arbeitsstoffe, Nässe oder UV-Strahlen können zu schmerzhaften Ekzomen und langwierigen Krankheitsausfällen führen. Mit gezielten Schutzmassnahmen, geeigneten Handschuhen und der richtigen Hautpflege beugen Sie nachhaltig vor.

In der Produktion und im Handwerk sind Hände ständig Chemikalien, Schmierstoffen oder häufigem Waschen ausgesetzt. Wer hier auf den passenden Hautschutz verzichtet, riskiert trockene, rissige Haut und bleibende Gesundheitsschäden. Eine konsequente Vorsorge verhindert Ausfälle und sichert Ihre berufliche Zukunft.

Regel 1 — Hautschutz bei der Arbeit

Offizieller SUVA-Text · nicht editierbar

Schenken Sie dem Hautschutz in Ihrem Betrieb gen gend Beachtung? Diese Faktoren gef hrden die Haut: Arbeitsstoffe, welche die Haut reizen oder Allergien ausl sen, verschmutzte Haut, h ufiges H ndewaschen und luftundurchl ssige Handschuhe, wenn sie lange getragen werden. Die Hauptgefahren sind: Hautreizungen Ekzeme und Allergien (k nnen zu Arbeitsunf higkeit f hren und eine Umschulung notwendig machen) Mit dieser Checkliste bekommen Sie diese Gefahren besser in den Griff. 1. F llen Sie die Checkliste aus. Wo Sie eine Frage mit nein oder teilweise beantworten, ist eine Massnahme zu treffen. Notieren Sie die Massnahmen auf der letzten Seite. Sollte eine Frage f r Ihren Betrieb nicht zutreffen, streichen Sie diese einfach weg. 2. Setzen Sie die Massnahmen um.

  • Verwendete Produkte
  • Persönliche Schutzmassnahmen
  • Organisation
  • Schulung, menschliches Verhalten
Unsere Paraphrase · editierbar

Achten Sie konsequent auf Hautgefahren durch Arbeitsstoffe, Schmutz, langes Tragen von Handschuhen sowie häufiges Händewaschen, und setzen Sie die notwendigen Massnahmen um.

Regel 2 — Hautschutz in der Nahrungsmittelindustrie, in Grossküchen und im Catering

Offizieller SUVA-Text · nicht editierbar

Wird dem Hautschutz in Ihrem Betrieb gen gend Beachtung geschenkt? Personen, die in K chen, im Catering und in der Nahrungsmittelproduktion arbeiten, leiden oft unter Handekzemen. Nicht selten sind Arbeitsausf lle die Folge. Zur Gef hrdung der Haut tragen vor allem h ufiges H ndewaschen, hautaustrocknende Desinfektionsmittel und aggressive Ger tereinigungsmittel bei. Die Hauptgefahren sind: Ekzeme Hautinfektionen Verschlechterung der Produktequalit t durch Kontamination Mit dieser Checkliste bekommen Sie solche Gefahren besser in den Griff. 1. F llen Sie die Checkliste aus. Wo Sie eine Frage mit nein oder teilweise beantworten, ist eine Massnahme zu treffen. Notieren Sie die Massnahmen auf der letzten Seite. Sollte eine Frage f r Ihren Betrieb nicht zutreffen, streichen Sie diese einfach weg. 2. Setzen Sie die Massnahmen um.

  • Verwendete Produkte
  • Persönliche Schutzmassnahmen
  • Organisation
  • Schulung, menschliches Verhalten
Unsere Paraphrase · editierbar

In Küchen und der Lebensmittelproduktion schützen Sie Ihre Hände vor Hautinfektionen und Ekzomen, die durch Nässe, Desinfektionsmittel und aggressive Reinigungsmittel entstehen.

Regel 3 — Berufliche Hautkrankheiten | Diagnose, Therapie, Prävention

Offizieller SUVA-Text · nicht editierbar

Unsere Fachpublikation über beruflich verursachte Hautkrankheiten für Ärztinnen und Ärzte: Sie gibt Hinweise zur Diagnose, Behandlung und Prävention von Berufsekzemen und andern Hautschädigungen.

Unsere Paraphrase · editierbar

Beachten Sie die medizinischen Grundlagen zur Diagnose, Behandlung und konsequenten Prävention beruflich verursachter Hautkrankheiten.

Regel 4 — Berufliche Ultraviolett-Exposition und Hautkrebs – Factsheet

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Wenn Sie vorwiegend im Freien arbeiten, steigt Ihr Risiko, Hautkrebs zu entwickeln. Verschiedene Formen von Hautkrebs können als Berufskrankheit anerkannt werden. Unser Factsheet gibt Auskunft.

Unsere Paraphrase · editierbar

Schützen Sie sich bei Tätigkeiten im Freien frühzeitig vor solarer Ultraviolett-Exposition, um das Risiko von Hautkrebs als Berufskrankheit zu minimieren.

Regel 5 — Deine Haut kannst du nicht auswechseln

Offizieller SUVA-Text · nicht editierbar

Schmierstoffe können die Haut schädigen. Handschuhe und Hautschutz-Creme bieten einen guten Schutz für die Hände. Machen Sie Ihre Mitarbeitenden mit unserem Plakat auf die Gefahren aufmerksam.

Unsere Paraphrase · editierbar

Nutzen Sie beim Umgang mit Schmierstoffen stets geeignete Handschuhe und Schutzcremes, um Ihre Hände vor bleibenden Schäden zu bewahren.

Regel 6 — Ein Zeichen für den Hautschutz setzen

Offizieller SUVA-Text · nicht editierbar

Der Flyer zeigt Ihnen kurz und prägnant, wie Sie Ihre Hände wirksam schützen, wann Handschuhe und Hautschutzcreme nötig sind, wie Sie Ihre Hände schonend waschen und richtig pflegen.

Unsere Paraphrase · editierbar

Wenden Sie die Grundsätze für den wirksamen Hautschutz an: richtiges Schützen, schonendes Waschen und pflegende Nachbereitung der Hände.

Regel 7 — Epoxidharz gefährdet die Haut

Offizieller SUVA-Text · nicht editierbar

Arbeiten Sie öfters mit Epoxidharz? Dies kann eine gefährliche Wirkung auf Ihre Gesundheit haben. Lernen Sie, wie und wann Sie Ihre Haut mithilfe von Handschuhen schützen können.

Unsere Paraphrase · editierbar

Setzen Sie beim Arbeiten mit Epoxidharzen konsequent Handschuhe ein, um schwere gesundheitliche Auswirkungen auf die Haut zu verhindern.

Regel 8 — Epoxidharz gefährdet die Haut

Offizieller SUVA-Text · nicht editierbar

Im viskosen Zustand kann Epoxidharz schwere Krankheiten verursachen. Lassen Sie es nicht soweit kommen. Nutzen Sie unser Factsheet für einen besseren Schutz Ihrer Mitarbeitenden.

Unsere Paraphrase · editierbar

Nutzen Sie Fachinformationen und Factsheets, um Mitarbeitende im Umgang mit viskosem Epoxidharz vor schweren Erkrankungen zu schützen.

Praxis-Szenario 1: Hautschutz bei regelmässigem Kontakt mit Schmierstoffen

Szenario · unsere Didaktik

Sie arbeiten täglich mit verschiedenen Schmierstoffen und bemerken an Ihren Händen erste Rötungen und trockene Stellen.

Wie verhalten Sie sich richtig, um Ihre Haut zu schützen?

  • Ich ignoriere die Rötungen, da sich die Haut mit der Zeit daran gewöhnt.
  • Ich wende konsequent die vorgeschriebenen Schutzmassnahmen wie Handschuhe und Schutzcremes an und melde die Hautveränderungen.
  • Ich wasche meine Hände ab sofort stündlich mit stark lösenden Reinigern.

Praxis-Szenario 2: Verantwortung der Führungskräfte bei Hautgefährdungen

Szenario · unsere Didaktik

In Ihrer Abteilung wird vermehrt mit Epoxidharz gearbeitet. Einige Mitarbeitende tragen dabei ungeeignete oder gar keine Handschuhe.

Was ist Ihre Pflicht als Vorgesetzte oder Vorgesetzter?

  • Ich stelle sicher, dass die korrekten Schutzmittel vorhanden sind, schule das Team und kontrolliere die Einhaltung der Schutzregeln.
  • Ich überlasse die Wahl der Schutzausrüstung komplett demeigenen Ermessen der Mitarbeitenden.
  • Ich warte ab, bis der erste ernsthafte Hautschaden auftritt, bevor ich reagiere.

Das Wichtigste in Kürze

Zusammenfassung · unsere Didaktik
  • Erkennen Sie Hautgefahren durch Arbeitsstoffe, Nässe und Schmutz frühzeitig.
  • Nutzen Sie bei hautschädigenden Arbeiten konsequent geeignete Handschuhe und Schutzcremes.
  • Reinigen Sie Ihre Hände schonend und pflegen Sie diese nach der Arbeit regelmässig.
  • Schützen Sie sich bei Aussenarbeiten wirksam vor solarer UV-Strahlung.
  • Setzen Sie Checklisten und Schutzmassnahmen im Betrieb konsequent um, um Hautkrankheiten vorzubeugen.

Quizfragen (20)

1. Welche Faktoren gefährden die Haut bei der Arbeit besonders?

single
  • Arbeitsstoffe, die die Haut reizen oder Allergien auslösen, sowie häufiges Händewaschen.
  • Frische Luft und ergonomische Arbeitsplätze.
  • Das Tragen von zertifizierten Schutzhandschuhen während der gesamten Arbeitszeit.

2. Welche Massnahmen helfen nachweislich beim professionellen Hautschutz? (Mehrere Antworten richtig)

multiple
  • Verwendung von geeigneten Schutzhandschuhen und Schutzcremes.
  • Ausfüllen und Umsetzen von betrieblichen Hautschutz-Checklisten.
  • Verzicht auf jegliche Reinigung nach der Arbeit.

3. Tätigkeiten im Freien können das Risiko erhöhen, an Hautkrebs zu erkranken, welcher unter bestimmten Bedingungen als Berufskrankheit anerkannt werden kann.

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Richtige Antwort: Wahr

4. Ordnen Sie die Schutzkonzepte den passenden Bereichen zu:

zuordnung
  • EpoxidharzSchwere gesundheitliche Wirkungen im viskosen Zustand verhindern
  • GrossküchenSchutz vor Nässe und aggressiven Gerätereinigern

5. Beim Arbeiten mit Epoxidharz ist es wichtig, die Haut mithilfe von ___ wirksam zu schützen.

lueckentext

Lückenwort: Handschuhen

6. Welche Folgen können Hautreizungen, Ekzeme und Allergien gemäss Regel 1 im schlimmsten Fall für Betroffene haben?

single
  • Sie können zu Arbeitsunfähigkeit führen und eine Umschulung notwendig machen.
  • Sie führen automatisch zu einer sofortigen Entlassung.
  • Sie haben keinerlei berufliche Konsequenzen.

7. Welche Faktoren tragen gemäss Regel 2 in Küchen, im Catering und in der Nahrungsmittelproduktion vor allem zur Gefährdung der Haut bei?

multiple
  • Häufiges Händewaschen
  • Hautaustrocknende Desinfektionsmittel
  • Aggressive Gerätereinigungsmittel
  • Regelmässiges Tragen von Baumwollkleidung

8. Was ist gemäss Regel 1 zu tun, wenn Sie eine Frage der Checkliste mit «nein» oder «teilweise» beantworten?

single
  • Es ist eine Massnahme zu treffen und auf der letzten Seite zu notieren.
  • Die Checkliste muss ungültig erklärt und weggeworfen werden.
  • Es müssen keine weiteren Schritte unternommen werden.

9. Wie soll gemäss Regel 1 vorgegangen werden, wenn eine Frage der Checkliste für Ihren Betrieb nicht zutrifft?

single
  • Streichen Sie diese einfach weg.
  • Beantworten Sie diese zwingend mit «ja».
  • Erfinden Sie eine passende Ersatzfrage.

10. Welche Hauptgefahren für die Haut werden in Regel 1 explizit genannt? (Mehrere Antworten richtig)

multiple
  • Hautreizungen
  • Ekzeme
  • Allergien
  • Knochenbrüche

11. Welchen Zustand von Epoxidharz beschreibt Regel 8 als besonders gefährlich, in dem es schwere Krankheiten verursachen kann?

single
  • Im viskosen Zustand
  • Im vollständig gasförmigen Zustand
  • Im tiefgefrorenen Zustand

12. Welche Folgen für die Produktequalität können in Nahrungsmittelbetrieben durch Hautinfektionen bzw. ungenügenden Hautschutz entstehen (gemäss Regel 2)?

single
  • Verschlechterung der Produktequalität durch Kontamination
  • Automatische Geschmacksverbesserung
  • Längere Haltbarkeit der Produkte

13. Schmierstoffe können die Haut schädigen. Handschuhe und ___ bieten einen guten Schutz für die Hände (Regel 5).

lueckentext

Lückenwort: Hautschutz-Creme

14. Welche Bereiche bzw. Massnahmentypen werden in Regel 1 und 2 im Rahmen der Checkliste genannt, die umzusetzen sind?

multiple
  • Verwendete Produkte
  • Persönliche Schutzmassnahmen
  • Organisation
  • Schulung, menschliches Verhalten

15. Wann steigt gemäss Regel 4 Ihr Risiko, Hautkrebs zu entwickeln?

single
  • Wenn Sie vorwiegend im Freien arbeiten
  • Wenn Sie ausschliesslich in geschlossenen Büroräumen arbeiten
  • Wenn Sie nachts im Dunkeln arbeiten

16. Was zeigt Ihnen gemäss Regel 6 der Flyer zum Thema Hautschutz kurz und prägnant?

single
  • Wie Sie Ihre Hände wirksam schützen, wann Handschuhe und Hautschutzcreme nötig sind, wie Sie Ihre Hände schonend waschen und richtig pflegen.
  • Wie Sie fehlerhafte Maschinen reparieren.
  • Welche Rezepte in Grossküchen am besten ankommen.

17. Ordnen Sie die Begriffe aus den Hautschutz-Regeln den passenden Beschreibungen zu.

zuordnung
  • Regel 5Deine Haut kannst du nicht auswechseln
  • Regel 7Epoxidharz gefährdet die Haut
  • Regel 6Ein Zeichen für den Hautschutz setzen

18. Gemäss Regel 3 gibt unsere Fachpublikation über beruflich verursachte Hautkrankheiten für Ärztinnen und Ärzte Hinweise zur Diagnose, Behandlung und Prävention von Berufsekzemen und andern Hautschädigungen.

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Richtige Antwort: Wahr

19. Welche Hauptgefahren für die Haut werden in Regel 2 für Küchen, Catering und Nahrungsmittelproduktion genannt? (Mehrere Antworten richtig)

multiple
  • Ekzeme
  • Hautinfektionen
  • Verschlechterung der Produktequalität durch Kontamination
  • Knochenbrüche

20. Im viskosen Zustand kann Epoxidharz schwere Krankheiten verursachen. Lassen Sie es nicht soweit kommen. Nutzen Sie unser ___ für einen besseren Schutz Ihrer Mitarbeitenden.

lueckentext

Lückenwort: Factsheet